Niedrig-dissipative Bemessung

Einfache Erklärung: Ein Entwurfsansatz, bei dem das Bauwerk möglichst im elastischen Bereich bleibt – mit nur begrenzter plastischer Verformung.

Technische Beschreibung: Der Entwurf erfolgt mit reduziertem Verhaltensbeiwert q (z. B. Duktilitätsklasse DCL). Es werden keine gezielten plastischen Zonen angenommen. Diese Strategie kann zu höheren Bemessungskräften führen, reduziert aber konstruktive Anforderungen.

Anwendung in der Praxis: Geeignet für regelmäßig geformte Gebäude mit begrenzter Höhe und moderatem Erdbebenrisiko. Oft wirtschaftlich vorteilhaft bei kleinen Projekten.

Meta-Titel: Niedrig-dissipative Bemessung | Erdbebenbemessung

Meta-Beschreibung: Die niedrig-dissipative Bemessung setzt auf elastisches Tragverhalten mit begrenzter Energieaufnahmefähigkeit.

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